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allergiefragebogen.atALK ABELLO

Tierhaare

Allergene von Tieren zählen zu den häufigsten Auslösern von Atemwegsallergien. Meist sind es Stoffe aus den Haut- oder Speicheldrüsen der Tiere, die an den Haaren haften und sich schließlich im Staub wiederfinden. Die Haare verfangen sich in der Kleidung und werden dadurch zB. in Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln verbreitet. Sie sind deshalb fast überall anzutreffen. Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Katzen. Aber auch Hunde, Pferde, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Mäuse, Ratten oder Rinder können die Auslöser sein.

Zusätzlich gibt es Allergien gegen die Federn verschiedener Vögel.

Die ersten Anzeichen einer Tierhaarallergie sind gerötete Augen, Fließschnupfen und Niesattacken. Bei anhaltendem Kontakt zu dem Tier verschlechtert sich der Zustand des Patienten zunehmend.


So entwickeln beinahe alle Katzenallergiker, sofern sie sich nicht von ihrem Tier trennen, innerhalb weniger Jahre ein Asthma bronchiale. Bei Besitzern von Meerschweinchen ist diese Entwicklung bereits im Verlauf des ersten Jahres zu erwarten.

 

Praktische Tipps und Hinweise

  • Sie verbessern Ihr Befinden und unterstützen Ihre Therapie, indem Sie den Kontakt mit den Allergenen meiden. Die Abschaffung Ihres Haustieres ist hierzu der erste und leider unumgängliche Schritt.
  • Von der Anschaffung eines anderen Haustieres muss dringend abgeraten werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit entwickeln Sie auch gegen dieses Tier eine Allergie.
  • In Situationen, in denen sich der Kontakt mit den Allergenen nicht vermeiden lässt (Besuch bei Tierbesitzern oder berufliche Gründe), sollten Sie wirksame Medikamente bereithalten.
  • Kleidungsstücke aus Tierfellen oder aus Schafwolle, wie Jacken, Mäntel, Pelzkappen u.a., sind mögliche Auslöser für allergische Reaktionen.
  • Fragen Sie bei der Urlaubsplanung nach Zimmern, die speziell für Allergie-Patienten eingerichtet sind. Viele Hotels bieten heute diesen Service an.
  • Geben Sie das Rauchen auf - die ständige Reizung Ihrer Atemwege erleichtert den Allergenen den Angriff auf die Schleimhäute.
 

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Pollenflugvorschau

Ragweed im Osten und Süden, ansonsten keine Pollenbelastung mehr
Naßkaltes Wetter hat den Pollengehalt der Luft auf nahezu null gedrückt. Im Osten und Süden rechnen wir jedoch ab Dienstag der kommenden Woche neuerlich mit namhafter Belastung durch Ragweedpollen - die Saison ist noch nicht vorüber. In offenen Landschaften spielen Pilzsporen für Sensibilisierte weiterhin eine Rolle, wenngleich mit klar abnehmender Tendenz. Weiters sind noch geringe Mengen an Pollen von Zypressengewächsen (Thuja und co.), Gänsefuß, Ampfer und Wegerich in der Luft. Efeupollen und Pollen der Zeder sollten niemandem Probleme machen.

Nähere Informationen unter: www.pollenwarndienst.at