

Allergene von Tieren zählen zu den häufigsten Auslösern von Atemwegsallergien. Meist sind es Stoffe aus den Haut- oder Speicheldrüsen der Tiere, die an den Haaren haften und sich schließlich im Staub wiederfinden. Die Haare verfangen sich in der Kleidung und werden dadurch zB. in Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln verbreitet. Sie sind deshalb fast überall anzutreffen. Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Katzen. Aber auch Hunde, Pferde, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Mäuse, Ratten oder Rinder können die Auslöser sein.
Zusätzlich gibt es Allergien gegen die Federn verschiedener Vögel.
Die ersten Anzeichen einer Tierhaarallergie sind gerötete Augen, Fließschnupfen und Niesattacken. Bei anhaltendem Kontakt zu dem Tier verschlechtert sich der Zustand des Patienten zunehmend.
So entwickeln beinahe alle Katzenallergiker, sofern sie sich nicht von ihrem Tier trennen, innerhalb weniger Jahre ein Asthma bronchiale. Bei Besitzern von Meerschweinchen ist diese Entwicklung bereits im Verlauf des ersten Jahres zu erwarten.
Praktische Tipps und Hinweise
Ragweed im Osten und Süden, ansonsten keine Pollenbelastung mehr
Naßkaltes Wetter hat den Pollengehalt der Luft auf nahezu null gedrückt. Im Osten und Süden rechnen wir jedoch ab Dienstag der kommenden Woche neuerlich mit namhafter Belastung durch Ragweedpollen - die Saison ist noch nicht vorüber. In offenen Landschaften spielen Pilzsporen für Sensibilisierte weiterhin eine Rolle, wenngleich mit klar abnehmender Tendenz. Weiters sind noch geringe Mengen an Pollen von Zypressengewächsen (Thuja und co.), Gänsefuß, Ampfer und Wegerich in der Luft. Efeupollen und Pollen der Zeder sollten niemandem Probleme machen.
Nähere Informationen unter: www.pollenwarndienst.at