

Hausstaubmilben sind überall dort anzutreffen, wo Menschen und Tiere leben. Sie ernähren sich bevorzugt von deren abgeschilferten Hautschuppen. Der Tagesbedarf einer Million Milben wird durch einen einzigen Menschen gedeckt. Diese eigentlich harmlosen Tierchen leben bevorzugt an feuchtwarmen Orten, wo sie sich massenhaft vermehren. Die ideale Geburtsstätte einer Milbensiedlung ist daher das Bett. Vom Bett aus dehnt sich die wachsende Milbenbevölkerung über das gesamte Schlafzimmer und den weiteren Wohnraum aus. Die Allergie wird vor allem durch Stoffe, die in den Kotbällchen der Milben enthalten sind, ausgelöst.
Nach dem Einatmen der Kotbällchen-Bestandteile werden Stoffe freigesetzt, die beim Allergie-Patienten eine heftige Abwehrreaktion auslösen. Häufige Beschwerden einer Hausstaubmilbenallergie sind ganzjähriger Schnupfen oder Husten und Atemnot. Letzteres sind typische Asthma-Anzeichen - sie treten bei Kindern und jungen Erwachsenen oft bereits an erster Stelle auf. Im Krankheitsverlauf kommt es schließlich durch die anhaltende Reizung der Atemwege zu Entzündungsprozessen. Sie führen langfristig zu einer Zerstörung des Lungengewebes. Eine rechtzeitige Behandlung Ihrer Milbenallergie kann dieser Entwicklung entgegenwirken.
Praktische Tipps und Hinweise
Das Hauptallergen ist der Milbenkot; die maximale Milbenkonzentration wird im Spätsommer bis Herbst erreicht. Siehe auch unter www.allergenvermeidung.org
Ragweed im Osten und Süden, ansonsten keine Pollenbelastung mehr
Naßkaltes Wetter hat den Pollengehalt der Luft auf nahezu null gedrückt. Im Osten und Süden rechnen wir jedoch ab Dienstag der kommenden Woche neuerlich mit namhafter Belastung durch Ragweedpollen - die Saison ist noch nicht vorüber. In offenen Landschaften spielen Pilzsporen für Sensibilisierte weiterhin eine Rolle, wenngleich mit klar abnehmender Tendenz. Weiters sind noch geringe Mengen an Pollen von Zypressengewächsen (Thuja und co.), Gänsefuß, Ampfer und Wegerich in der Luft. Efeupollen und Pollen der Zeder sollten niemandem Probleme machen.
Nähere Informationen unter: www.pollenwarndienst.at