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Hausstaubmilben

Hausstaubmilben sind überall dort anzutreffen, wo Menschen und Tiere leben. Sie ernähren sich bevorzugt von deren abgeschilferten Hautschuppen. Der Tagesbedarf einer Million Milben wird durch einen einzigen Menschen gedeckt. Diese eigentlich harmlosen Tierchen leben bevorzugt an feuchtwarmen Orten, wo sie sich massenhaft vermehren. Die ideale Geburtsstätte einer Milbensiedlung ist daher das Bett. Vom Bett aus dehnt sich die wachsende Milbenbevölkerung über das gesamte Schlafzimmer und den weiteren Wohnraum aus. Die Allergie wird vor allem durch Stoffe, die in den Kotbällchen der Milben enthalten sind, ausgelöst.

Nach dem Einatmen der Kotbällchen-Bestandteile werden Stoffe freigesetzt, die beim Allergie-Patienten eine heftige Abwehrreaktion auslösen. Häufige Beschwerden einer Hausstaubmilbenallergie sind ganzjähriger Schnupfen oder Husten und Atemnot. Letzteres sind typische Asthma-Anzeichen - sie treten bei Kindern und jungen Erwachsenen oft bereits an erster Stelle auf. Im Krankheitsverlauf kommt es schließlich durch die anhaltende Reizung der Atemwege zu Entzündungsprozessen. Sie führen langfristig zu einer Zerstörung des Lungengewebes. Eine rechtzeitige Behandlung Ihrer Milbenallergie kann dieser Entwicklung entgegenwirken.

 

Praktische Tipps und Hinweise

  • Unterstützen Sie Ihre Therapie und verbessern Sie Ihr Befinden, indem Sie den Kontakt mit den Hausstaubmilben vermindern.
  • Milben- und allergendichte Bezüge für Matratzen, Decken und Kissen schützen gegen die Milben-ausbreitung im Bett. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die angegebene Porengröße 1,0 µm nicht überschritten wird und der Bezug wasserdampfdurchlässig ist (Siehe auch: www.menzl.com).
  • Sanieren Sie vor allem Ihr Schlafzimmer. Entfernen Sie möglichst alle „Staubfänger" wie Teppiche, Felle, Bettvorleger, schwere Vorhänge, gepolsterte Sofas, offene Regale, Textiltapeten und Plüschtiere.
  • Die regelmäßige Verwendung einer elektrischen Heizdecke, die unter die Bettdecke gelegt wird, kann die Milbenbelastung erheblich senken. Hausstaubmilben meiden trockene Hitze.
  • Ihr Schlafzimmer sollte trocken (Luftfeuchtigkeit höchstens 50 %) und frei von Schimmelpilzwachstum sein. Lüften Sie regelmäßig und versuchen Sie, im Schlafzimmer tagsüber die Temperatur bei ca. 15 °C zu halten.
  • Entfernen Sie Luftbefeuchter und Pflanzen aus Ihrem Schlafzimmer.
  • Tragen Sie einen Schlafanzug, um zu verhindern, dass die Hautschuppen direkt in das Bett gelangen.
  • Kämmen und entkleiden Sie sich nicht im Schlafzimmer. Die dabei abschilfernden Hautschuppen dienen den Milben als Nahrung.
  • Textilien (Bettwäsche, Kleidung) sollten bei mehr als 60 °C über 60 Minuten gewaschen werden.
  • Milben in Plüschtieren lassen sich zumindest teilweise durch 24-stündiges Lagern in der Tiefkühltruhe abtöten. Auch eine Behandlung im Wäschetrockner reduziert die Milbendichte.
  • Lüften Sie alle Bett-Teile besonders gründlich.
    Matratzen sollten einmal im Jahr gereinigt bzw. alle 10 Jahre erneuert werden.

Das Hauptallergen ist der Milbenkot; die maximale Milbenkonzentration wird im Spätsommer bis Herbst erreicht. Siehe auch unter  www.allergenvermeidung.org

 

 

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Pollenflugvorschau

Ragweed im Osten und Süden, ansonsten keine Pollenbelastung mehr
Naßkaltes Wetter hat den Pollengehalt der Luft auf nahezu null gedrückt. Im Osten und Süden rechnen wir jedoch ab Dienstag der kommenden Woche neuerlich mit namhafter Belastung durch Ragweedpollen - die Saison ist noch nicht vorüber. In offenen Landschaften spielen Pilzsporen für Sensibilisierte weiterhin eine Rolle, wenngleich mit klar abnehmender Tendenz. Weiters sind noch geringe Mengen an Pollen von Zypressengewächsen (Thuja und co.), Gänsefuß, Ampfer und Wegerich in der Luft. Efeupollen und Pollen der Zeder sollten niemandem Probleme machen.

Nähere Informationen unter: www.pollenwarndienst.at