

Schimmelpilze findet man auf Lebensmitteln, an Tapeten, in schlecht gereinigten Kühlschränken und in allen feuchten Ecken des Hauses. Aber auch im Freien kann man ihnen begegnen. Erde, Komposthaufen, verwitterndes Holz sind zum Beispiel bevorzugte Bereiche für Schimmelpilze wie Alternaria alternata.
Schimmelpilze bestehen aus einem Geflecht mikroskopisch kleiner Fäden und bilden zur Vermehrung Sporen aus. Ähnlich dem Pollenflug bei Pflanzen gibt es bei den Pilzen den Sporenflug. Die Sporen sowie Bruchstücke des Pilzgeflechtes gelangen über die Luft in unsere Atemwege. Dort setzen sie Substanzen frei, die beim Allergie-Patienten eine heftige allergische Reaktion auslösen.
Die Beschwerden, die durch Schimmelpilze ausgelöst werden können, sind so zahlreich wie die Pilze und ihre Verbreitung selbst. Sie reichen von Schnupfen, Husten, Niesanfällen und Nesselfieber bis hin zu Asthma und akuter Atemnot. Da viele Lebensmittel entweder von Schimmelpilzen befallen oder mit ihrer Hilfe hergestellt werden, kann es nach dem Verzehr solcher Nahrungsmittel zu Migräne, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen kommen.
Praktische Tipps und Hinweise
Ragweed im Osten und Süden, ansonsten keine Pollenbelastung mehr
Naßkaltes Wetter hat den Pollengehalt der Luft auf nahezu null gedrückt. Im Osten und Süden rechnen wir jedoch ab Dienstag der kommenden Woche neuerlich mit namhafter Belastung durch Ragweedpollen - die Saison ist noch nicht vorüber. In offenen Landschaften spielen Pilzsporen für Sensibilisierte weiterhin eine Rolle, wenngleich mit klar abnehmender Tendenz. Weiters sind noch geringe Mengen an Pollen von Zypressengewächsen (Thuja und co.), Gänsefuß, Ampfer und Wegerich in der Luft. Efeupollen und Pollen der Zeder sollten niemandem Probleme machen.
Nähere Informationen unter: www.pollenwarndienst.at